Jahreshauptversammlung 2014

Jahreshauptversammlung der Siedlergemeinschaft Aumund I


Größte Gemeinschaft in Bremen und Bremerhaven

 

Nein, das hätte Manfred Jaskiewitz, der Kassierer der Siedlergemeinschaft Aumund I, vor 28 Jahren nicht erwartet. Damals übernahm er die Verantwortung für die Finanzen des Vereins, der seinerzeit 220 Mitglieder zählte. Bei der Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitag konnte er stolz berichten, dass inzwischen über 1200 Siedlerfreunde plus Angehörige in der Gemeinschaft betreut werden. Über 100 von ihnen waren der Einladung zur Hauptversammlung in das Schützenhaus im Kifkenbruch gefolgt. Nach der Begrüßung durch den Ersten Vorsitzenden, Manfred Baumgart, wurde der Verstorbenen gedacht. Bevor es dann an die üblichen Regularien ging, stellte sich die für den Bereich Aumund-Hammersbeck zuständige Kontaktpolizistin, Polizei-Kommissarin Michaela Freese vor. Hauptsächlich mit dem Fahrrad ist sie im Bereich der Siedlergemeinschaft unterwegs. „Ich arbeite in Teilzeit 25 Stunden die Woche, das reicht kaum“, so Frau Freese. „Ich muss dann halt schneller laufen als die 40-Stunden-Kollegen“, fügte sie scherzhaft hinzu. Ihre Hauptaufgabe ist die Prävention. Die Verkehrserziehung in Kitas und Schulen, die Ausbildung für den Fußgänger- oder Fahrradführerschein, Veranstaltungen gegen Mobbing: Angebote, die im Vorfeld Konflikte vermeiden helfen. Aber auch bei Nachbarschaftsstreitereien, bei Beratungen zum Einbruchschutz und anderen Alltagsproblemen ist sie zur Stelle. Ihre Bitte aber, da sie nicht ständig zu erreichen ist und beispielsweise fürs Eingreifen bei Gewalttaten auch nicht ausgerüstet ist: „In Notfällen nicht bei mir anrufen, sondern immer die 110 wählen“. Dennoch wird die sympathische Polizistin künftig bei vielen Problemen häufiger angesprochen werden. Ein für das Zusammengehörigkeitsgefühl wichtiger Tagesordnungspunkt folgte: die Ehrungen. Sechs Siedlerfreunde wurden für 40 Jahre Treue zum Verein ausgezeichnet, erhielten Blumen und Ehrenurkunden. Nachdem der Kassierer die wichtigsten Zahlen aus seiner Buchführung vorgestellt hatte und die Revisoren die Konten für richtig befunden hatten, konnte der Vorstand entlastet werden. Auch wichtig: der Bericht des Vorstandes. Hier konnte Manfred Baumgart seinen Stolz darüber, dass die Gemeinschaft Aumund I die größte in Bremen und Bremerhaven ist, nicht verhehlen. Stolz war er auch auf den neuen Anbau beim Spielhaus, der unter Mithilfe von Mitgliedern kostengünstig errichtet werden konnte. Eine große Anstrengung hatte auch die Umstellung der Konten auf das SEPA-Verfahren erfordert. Dank des EDV-Koordinators Michael Jaskiewitz wurde sie aber problemlos abgewickelt. „Ohne die Mithilfe der vielen Obleute und der Mitglieder stände unser Verein nicht so gut dar“, betonte Baumgart und warb bei der Gelegenheit gleich um Helfer für das kommende Maibaumfest. Er wies auf die vielen geplanten Aktivitäten und die bei etlichen Geschäften herausgehandelten Rabatte hin. Auch die Beratungsmöglichkeiten (Bauberatung: Herr Schuhmacher, Rechtsberatung: Herr Pohl, Innenumbau: Frau Janietz) sind Leistungen, die den Mitgliedern zur Verfügung stehen. Um Beratung und Wissensvermittlung geht es auch bei der Zusammenarbeit mit dem Energiekonsens. Thomas Kleinschmidt, der dritte Vorsitzende, erläuterte, dass es sich beim Energiekonsens um eine unabhängige, gemeinnützige GmbH handele, die nichts verkaufen wolle, sondern bei Wärmedämmung, Heizungsumbau, altengerechtem Umbau und den Fördermöglichkeiten hierfür umfangreiche Beratung bieten könne. So war es bei den vielen vom Vorstand organisierten Angeboten schon fast selbstverständlich, dass dessen Arbeit entsprechend gewürdigt wurde: Alle Posteninhaber wurden ohne Gegenstimmen für die nächsten zwei Jahre wiedergewählt.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Unsere neue Kontaktpolizisten Frau M. Freese.